Mann und Frau - die Schöpferordnung (5)
- Christian Achenbach
- 1. Juli 2019
- 2 Min. Lesezeit

„Ich will aber, dass ihr wisst, dass der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, das Haupt der Frau aber der Mann, das Haupt des Christus aber Gott.“ (1.Kor 11,3)
Gibt es eigentlich Unterschiede zwischen Mann und Frau? Gibt es Wertunterschiede oder Rollenunterschiede?
Das Thema, was uns in 1.Kor 11,3-9 vorgestellt wird, ist von höchster gesellschaftlicher Brisanz. Du wirst schnell bemerken, dass die Realität in unserer Gesellschaft ganz anders aussieht als hier beschrieben. Es geht um die Rollen von Mann und Frau in der Schöpferordnung Gottes.
Eines möchte ich explizit noch einmal herausstellen: Das was in 1.Kor 11,3-16 beschrieben wird, ist keine spezielle Angelegenheit, die nur die Korinther betrifft, kein Thema, was ausschließlich die Gemeindezusammenkünfte angeht, sondern es geht hier um grundsätzliche Anordnungen Gottes für Dein und mein Leben. Das was Paulus beschreibt, leitet er aus der Schöpfung in 1. Mose 1-3 ab. Es gilt also grundsätzlich für unser Leben.
Nun, was sagt Gott zur Schöpferordnung? In Vers 3 beschreibt Gott die Schöpferordnung in Form einer Rangordnung wie folgt: Ganz oben als Haupt über Alles steht Gott, dann folgt Christus als Mensch, darunter dann der Mann und dann die Frau.
Um das einmal gleich zu sagen: Es geht hier nicht um eine Unterscheidung der Wertigkeit, sondern um den Platz in der Schöpferordnung Gottes. Es geht um Verantwortung und Unterordnung. Paulus sagt etwas später, dass der Mann zuerst geschaffen wurde und dann die Frau (Vers 8) - das führt er als Beweis dafür an, dass die Frau sich dem Mann unterordnen soll. Der Mann soll die Frau nicht hin- und her scheuchen oder sie dirigieren, vielmehr trägt er die Verantwortung in den Entscheidungen des Lebens und er soll es ihr so leicht wie möglich machen, sich ihm unterzuordnen.
Der Mann wiederum steht unter Christus als seinem Haupt. Christus als Mensch ist jetzt verherrlicht im Himmel, aber der Mann wird immer wieder im Gebet fragen wie er sich in der einen oder anderen Situation verhalten soll – in der Familie, im Beruf, in der Gemeinde, usw.
Christus als Mensch ist das beste Vorbild für Unterordnung und die Einhaltung der Schöpferordnung. In jedem Augenblick seines Lebens hat er nach dem Willen Gottes gefragt und das getan, was Gott wollte. Der Herr Jesus wollte gar nichts anderes, selbst als es darum ging am Kreuz auf Golgatha zu sterben („Doch nicht mein Wille, sondern der Deine geschehe.“ – Lk 22,42).
Gottes Ordnung zu beachten bringt großen Segen für unser Leben und gleichzeitig werden wir ja auch aufgefordert „einer den anderen höher zu achten als sich selbst!“ (Phil 2,3) Dann wird das Miteinander und Füreinander gelingen.
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