“Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.” (Hebräer 13,8)
Wer ist Gott? Wie ist Gott? Wie kann man ihn nennen oder beschreiben? In der Bibel gibt Gott auf die Frage selbst eine Antwort: “Ich bin, der ich bin” (2.Mose 3,14). - Wow.
In diesen Worten liegen eine große Ruhe und Erhabenheit. Gott sagt es nicht ungeduldig oder genervt, so wie Eltern ihren Kindern manchmal auf ihre tausend Warum-Fragen antworten: “Es ist, wie es ist: du verstehst es sowieso nicht.” Sondern er blickt dir dabei quasi direkt in deine Augen.
Ich bin. Damit will Gott sagen: Ich bin immer derselbe. Ich war schon immer, existiere jetzt und werde immer sein. Alles andere gerät ins Wanken, heute ist nichts mehr so wie gestern – aber “ich, der HERR, ich verändere mich nicht” (Mal 3,6).
Gott ist keine abstrakte kosmische Kraft, kein anonymer Gott irgendwo weit weg, nein er ist der “Ich bin da”! Der Gott der Bibel ist “ein Gott aus der Nähe” (Jer 23,23). Persönlich. Real. Erlebbar.
An einer anderen Stelle antwortet Gott auf die Frage, wer er sei: “Warum fragst du denn nach meinem Namen? Er ist ja wunderbar!” (Richter 13,18). Gottes Größe sprengt unseren Verstand und unsere Vorstellungskraft. Er ist “der Allmächtige”, “der an Wissen Vollkommene” (Hiob 37,16.23), der absolut Grenzenlose, Unfehlbare.
Ich bin. In diesem Namen liegt die Aufforderung, Gott zu vertrauen. Er ist derjenige, der alles im Griff hat und alles durchblickt. Er sieht dich – jetzt, in deiner Situation. Er kennt deine Gefühle, deine heimlichen Träume, deine Ängste und Zweifel. Du verstehst vieles nicht. Du weißt nicht, warum dies und das in deinem Leben falsch läuft, und manches erscheint dir sinnlos oder ungerecht.
Aber Gott versichert dir: “Ich, der HERR, bin es, der alles wirkt” (Jesaja 44,24). Er ist der, der das Weltgeschehen steuert, der die Zukunft kennt, der mit allen Dingen einen Plan hat und mit allem zum Ziel kommt: “Ich bin der Erste, ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott” (Jesaja 44,6).
Es ist auch ein bisschen so, als ob Gott sagen würde: “Was ich bin? Ich bin – alles, dein Ein und Alles. Was fehlt dir? Ich bin alles, was du brauchst.”
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