Böse von Jugend an
- Jan Wagner
- 16. Nov. 2022
- 2 Min. Lesezeit



„[…] denn das Sinnen des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend an;“ (1.Mose 8,21)
Nachdem Gott sah, wie groß die Bosheit des Menschen war, lesen wir, dass es Ihn „reute, dass er den Menschen gemacht hatte“. (1.Mo.6,5f). Es folgte das Gericht über die ganze Erde. In der Sintflut kamen alle Menschen um, die zu dieser Zeit lebten. Mit Ausnahme von 8 Personen – Noah und seine Familie.
Als die Wassermengen wieder abnahmen und Noah wenig später aus der Arche auf die trockene Erde trat, baute er einen Altar und brachte Gott ein Opfer dar – als Dank für diese wunderbare Rettung.
Gott roch den „lieblichen Geruch“ (o. Duft der Beruhigung) von Noahs Opfer. Es würde keine weitere Sintflut mehr geben (1.Mo.9,15). Was wir dann lesen, überrascht uns vielleicht: „denn das Sinnen des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend an;“ (1.Mo.8,21). Das Herz der Menschen hatte sich nicht geändert. Es ist und bleibt böse.
Doch da ist dieses eine Opfer, worauf das Opfer Noahs hindeutete. Schon hier sieht Gott voraus auf das einzigartige Opfer, das Jesus Christus viele Jahre später stellen würde. Durch dieses Opfer können Menschen, die von Natur aus böse sind, gerettet werden.
Heute hört oder liest man häufig, dass der Mensch im Grunde „gut“ ist und im Laufe seines Lebens eben gute oder schlechte Entscheidungen treffen kann. Gottes Wort sagt uns etwas anderes: „denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes“ (Röm.3,23).
Der Mensch ist von Geburt an nicht „gut“. Er wird in Sünde geboren und kann sich selbst nicht retten (Ps.51,7). Doch durch das Opfer des Herrn Jesus haben alle die Möglichkeit Vergebung der Sünden und Frieden mit Gott zu erfahren.
Hast Du dieses Opfer schon für Dich in Anspruch genommen?
„Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“ (1.Joh.1,9)
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